Macht Mut/Macht Wut

neue Rubrik: hier stelle ich wöchentlich (oder so oft es geht) positive und negative Beispiele multinationaler Konzerne vor

THEMA: NAHRUNGSMITTELSPEKULATIONEN

Macht Mut (positives Handeln): DekaBank; Landesbank Baden-Würtemberg; Commerzbank; Landesbank Berlin; Amundi; BNP Paribas und sogar Barclays wollen aus der Nahrungsmittelspekulation aussteigen

Olivier de Schutter, UNO-Experte: „Die Deutsche Bank ist in diesem Markt führend, aber sie verhält sich verantwortungslos. Sie tut so, als hätte sie keinen Einfluss auf die Entwicklung der Preise.“

Bundespräsident Gauck: „Heute treibt überschüssige Liquidität an globalen Märkten die Renditejagd selbst an den Märkten für Lebensmittel in immer gefährlicheres Terrain. Wenn dann schwankende Preise armen Menschen sprichwörtlich die Mittel zum Leben abschöpfen, ist Handeln aus politischer, sozialer und natürlich auch aus ethischer Notwendigkeit dringend geboten. Ich finde es darum gut, wenn deutsche Banken Verantwortungsbewusstsein zeigen und entsprechend ausgelegte Fonds prüfen und hoffentlich zurückziehen“

461 Wissenschaftler haben die G20-Staaten in einem offenen Brief aufgefordert, NAhrungsmittelspekulation einzudämmen/zu beenden

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner: „Die Deutsche Bank hat die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt“ und: „Wer angesichts von fast 900 Millionen hungernden Menschen auf der Welt hier keinen Unterschied macht, lässt jegliches Gespür vermissen und handelt verantwortungslos“

Macht Wut: obwohl die Deutsche Bank und die Allianz ziemlich allein dastehen, halten sie an Nahrungsmittelspekulationen fest

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